Evangelische Studierendengemeinde Gießen

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    Entwicklungstagung in Gießen zum Luther-Jubiläum

    Die Welt gerechter machen

    Müller_HartmannMit Martin Luther die Welt verändern. Kirchliche Entwicklungstagung in Gießen

    Entwicklungsexperten aus Afrika, Asien und Lateinamerika kommen vom 22.-25. Juni auf Einladung der Evangelischen Kirche nach Gießen. Bei dem viertägigen Kongress und öffentlichen Veranstaltungen geht es um Schritte zu weltweiter Gerechtigkeit und zu sozialen Veränderungen in der Stadt.

    Foto:Schepp Plakat:J. MüllerDas Plakat zur Fachtagung Giessen_local_global_2017

    Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt das Evangelische Dekanat Gießen unter dem Titel „Gießen local-global 2017“ zum Austausch mit Fachleuten aus anderen Kontinenten über Wege zu einer sozialen Gesellschaft und einer gerechten Welt. 

     

    Christen sollen eine gerechte Welt mitgestalten

    „Martin Luther hat vor 500 Jahren gelehrt, dass Christen sich nicht durch milde Gaben von der persönlichen Verantwortung für ihr Handeln vor Gott freikaufen können“, erklärt Dekan Frank-Tilo Becher. Heute bedeute das beispielsweise, Entwicklungspolitik so zu gestalten, dass es mehr bewirke als ein ruhiges Gewissen in den wohlhabenden Ländern. „Als Christen sind wir zu Veränderungen, zu Reformen, aufgerufen. Welche neuen Möglichkeiten haben wir, die Welt mitzugestalten? Wie sehen globale, gerechte Partnerschaften künftig aus?“, fasste Becher die Kernfragen der Tagung zusammen.

     

    Entwicklungsziele der Vereinten  Nationen

    Bei den Diskussionen soll die sogenannte „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen im Mittelpunkt stehen. Darin hat sich die internationale Gemeinschaft politische Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Sie betreffen auch Deutschland, etwa wenn es um die Beseitigung von Armut, um den Schutz von Umwelt und Klima, gute Gesundheit, Bildung, Wasser, Energie und Arbeit geht. Bei der Tagung sollen gemeinsam mit Fachleuten aus Mexiko, El Salvador, Uganda, Indien, Großbritannien und Deutschland die besten Ideen aus aller Welt gesammelt und diskutiert werden.

     

    Ideen für Gießen

    Die Initiatoren erhoffen sich auch Anregungen für die Arbeit in sozialen Brennpunkten in Gießen. Die Gäste aus sogenannten Entwicklungsländern seien um ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu den Themen Gemeinwesenarbeit, Jugendbeschäftigung, Migration und Integration von Flüchtlingen gebeten. „Als Austausch auf Augenhöhe ist das eine neue Form von Entwicklungspolitik“, unterstreicht Dekan Becher. Initiiert wurde die Tagung von einem engagierten Gießener Gemeindemitglied, Dr. Ulrich Müller, der seit vielen Jahren für die „Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ Entwicklungsprojekte in Mittelamerika oder Asien betreut.

     

    Öffentliche Diskussion im Rathaus

    Der Kongress beginnt am Donnerstagabend, 22. Juni, 18 Uhr, mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung im Gießener Rathaus, an der auch Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich teilnimmt. Am Freitag und Samstag werden die Vorträge und Beratungen in Arbeitsgruppen in englischer Sprache stattfinden. Am Samstagvormittag lernen die internationalen Gäste auch die Jugendwerkstatt, das Diakonische Werk und die Evangelische Flüchtlingsberatung in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung Gießen kennen.

    Am Samstagabend, 19.30 Uhr, werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in der Werkstattkirche, Ederstraße 13, bei einem Empfang allen Teilnehmern und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Am Sonntag wird der Kongress mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche Leihgestern beendet.

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