Benefizkonzert für die Ukrainie mit dem Pianisten Leo Kwon

Sonntag, 29.05.2022, 19 Uhr:
Spenden für die Ukraine
Benefizkonzert mit dem Pianisten Leo Kwon

Wir sammeln für eine Unterkunft für Geflüchtete in der ukrainischen Stadt Krementschuk
 

Sonntag, 29.05., 19 Uhr, gibt der Pianist Leo Kwon ein Benefizkonzert in der Kirche am Campus Bockenheim, Jügelstr. 1, 60325 Frankfurt. Der Frankfurter Musikhochschüler begeisterte hier bereits mehrmals sein Publikum. Sein außergewöhnliches Klavierspiel stellt er der guten Sache von Vera Varlamova gerne zu Verfügung. Die Städelschülerin ist im ESG-Rat und sammelt Spenden für eine Flüchtlingsunterkunft im ostukrainischen Krementschuk, in der ihre Oma und Tante Schutz fanden.

Leo Kwon spielt Werke von Joseph Haydn, Frédéric Chopin, Johannes Brahms und Johann Strauss.

Zum Konzert:
Leo Kwon wurde 1996 in Südkorea geboren und begann dort mit 13 Jahren mit dem Klavierspiel. Zu Beginn war es nur ein Hobby, aber schon bald wurde es viel mehr. 2012 begann er seine musikalische Ausbildung an der High School of Arts in Busan an. Bereits zwei Jahre später, 17 Jahren, kam er nach Deutschland, um seine künstlerische Ausbildung fortzuführen. Von 2016 bis 2020 studierte er im Bachelor-Studiengang bei Prof. Eike Wernhard an der Frankfurter Musikhochschule.
Neben dem Studium nahm er 2018 an mehreren internationalen Klavierwettbewerben teil (Xabia, Spanien: Platz 3; Mailand, Italien: Platz 2) und spielte mit Orchester im Finale des Klavierwettbewerbes in Nizza. Seit seinen erfolgreichen Bachelor-Abschluss belegt er den Masterstudiengang mit solistischem Profil bei Prof. Eike Wernhard an der Frankfurter Musikhochschule.

Im selben Jahr (2020) wurde er Stipendiat des Deutschlandstipendiums und bekam zudem die deutsche Staatsangehörigkeit. Derzeit wohnt Leo Kwon in Bingen am Rhein und unterrichtet neben dem Masterstudium Klavier an der Binger Musikschule und gibt Konzerte.

Zum Projekt:
"Fürchte dich nicht, ich bin mit dir;
weiche nicht, denn ich bin dein Gott.
Ich stärke dich, ich helfe dir auch,
ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit."

Diesen Spruch aus Jesaja 41 wählte die Frankfurter Studentin Vera Varlamova.
„Ganz persönlich ist es mir sehr wichtig dieses Projekt zu unterstützen, da meine Oma (82 Jahre) und meine Tante (62 Jahre) dort in Obhut genommen wurden, als die selber auf der Flucht von Charkiw waren“, sagt sie. „Der Weg ist sehr schwer und höchst gefährlich und genau deswegen ist es wichtig, solche ‘sicheren Orte’ in dem Gebiet zu schaffen“, meint sie, die Initiatorin der Spendensammlung. Sie ist in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) aktiv, russische Flüchtlingsstipendiatin bei Brot für die Welt und Kunststudentin am Städel. „Mir geht es darum, gezielt zu helfen“, betont sie.

Die Stadt Kremechuk ist eine erste relativ sichere Stadt in der Ostukraine. Dort kommen die Menschen, die aus Charkiw und Mariupol fliehen müssen. Dort können sie erstmal ankommen und sich ausruhen. Viele von den Geflüchteten sind in einem Tennis-Klub untergebracht, der jetzt als eine Erstaufnahmestelle und Unterkunft für Geflüchtete dient. Es wird dort zusammen gekocht, geschlafen und es wird erste medizinische Hilfe angeboten.

Momentan, Ende April 2022, wohnen dort 82 Menschen. Unter ihnen sind zwei Personen mit Behinderungen, 19 Kinder und drei Babys.

Dmitro Schevchenkohat das Projekt bisher geleitet und aus eigenem Mittel finanziert. Leider ist es ihm jetzt unmöglich, in der Ukraine Geld zu verdienen und deshalb ist die Finanzierung des Projekts gefährdet. „Die Gaskosten steigen immer weiter und die Zahlen von Geflüchteten auch“, berichtet er. Alleine die Nebenkosten im März hätten 3945,04 Euro betragen.

Vera Varlamova ist deshalb auf der Suche nach einer langfristigen Lösung. „Ich denke an eine Finanzierung durch eine Stiftung, kirchliche Organisation und private Mäzenatinnen undMäzenaten. Ich freue mich sehr auf jeden Tipp in dem Bereich!“, führt Vera Varlamova aus. „Ich möchte, dass dieser erste sichere Hafen für viele bleibt, ein Ort, wo sie ihr Leben selbst gestalten können, ohne ihre Heimat ganz verlassen zu müssen.“  

Bis dahin muss die Initiative weiterhin die Kosten für Strom und Wasser bezahlen, um die Grundbedürfnisse der Geflüchteten, wie medizinische Versorgung und Nahrung, decken zu können.

Einen Eindruck vom Tennisclub, wie er vorher war, vermittelt die Internetseite https://premiertennis.business.site

Mit diesem Konzert unterstützt die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Frankfurt Vera Varlamova bei der Aktion, Spenden für dieses Projekt zu sammeln.

Kontakt zu Vera Varlamova: vera.with.you@gmail.com | Tel. 01578 - 696 12 95

Wer unabhängig vom Konzert für die gute Sache spenden möchte:
Spendenkonto der EKHN: Evangelische Bank eG
IBAN DE27 5206 0410 0004 1000 00  |  BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck: AO 1214 – Spende Ukraine (unbedingt angeben)

 

 

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