Mo., 29.11., 18 Uhr: Musik aus Belarus - zwischen Punk + Poesie

Musik aus Belarus - zwischen Punk + Poesie

Takindang/DzianisaŭZwischen Punk und Poesie - Belarussische MusikZwischen Punk und Poesie - Belarussische Musik

Zwei belarussische Musiker laden ein zu einem Abend zwischen Punk und Poesie! Das Sonderkonzert, findet am Montag, 29.11., 18 Uhr, in der Kirche am Campus Bockenheim Jügelstr. 1, 60325 Frankfurt, statt. Das Konzert ist eine Kooperation mit der ESG Gießen. Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten. Es gilt die 2-G-Regel.

Andruś Takindang spielt auf der traditionellen Domra und singt melancholisch-ironische Texte. Aleś Dzianisaŭ gründete einst „Kalian“, eine Legende der belarussischen Anarcho-Punk-Szene. Er stellt mit Akustikgitarre und Begleitung auf der Cajon sein gesamtes künstlerisches Schaffen vor: von Punk über Folk-Punk bis zu vertonter Lyrik. Beide singen auf Belarussisch – eine Sprache, die jahrzehntelang als oppositionell galt und von vielen Landsleuten nicht mehr genutzt wird. 

Die beiden sind nicht nur gekommen, um zu musizieren – sie wollen auch von der Lage in Belarus erzählen. Das tun sie vor dem Konzert in einem moderierten und übersetzten Gespräch mit dem Publikum, in dem sie vom Alltag als oppositionelle Künstler in ihrem Heimatland berichten.

Ein kurzer Vortrag gibt Hintergrundinfos zur politischen Situation in Belarus, vom Zerfall der Sowjetunion bis zu den in rot-weiß-rote Flaggen gehüllten protestierenden Menschenmassen im Sommer 2020.

 

Anmeldung/Rückfragen erbeten unter ruben.biewald@posteo.de

 

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