Hier findest du täglich einen Gedanken oder ein Gebet, die in dieser speziellen Zeit Mut machen und zu Gutem anregen

Gedanken zum Tag

H&B

Ostermontag 13. April Gottes Segen leuchte uns wie das Licht am Ostermorgen. Gottes Friede begleite uns. Gottes Liebe beflügele uns. Gottes Freude rühre uns an. Christus ist auferstanden. In diesem Glauben segne uns Gott. (aus: Du Gott, Freundin der Menschen) Ostersonntag 12. April Ihr braucht euch nicht zu erschrecken. Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der gekreuzigt worden ist. Gott hat ihn vom Tod auferweckt, er ist nicht hier. (Markusevangelium Kapitel 16)

Samstag 11. April
Gott, du bist uns Grund und Halt.
Bei dir können wir uns fallenlassen und sind nicht haltlos.
Furcht, Angst, Entsetzen haben uns oft krumm, blind und stumm gemacht.
Wir waren dann wie tot, dem Leben entflohen.
Bei dir aber erfahren wir: Die Todesstarre fällt ab, unsere Flucht hat ein Ende.
Denn du, Gott, gibst uns Halt und führst uns mitten im Leben über den Tod hinaus durch Jesus Christus. Amen.
(aus: Du Gott, Freundin der Menschen)

Karfreitag 10. April
Ein römischer Hauptmann stand gegenüber vom Kreuz. Er sah genau, wie Jesus starb. Da sagte er: "Dieser Mensch war wirklich der Sohn Gottes." Es waren auch Frauen da, die aus der Ferne alles mit ansahen. Unter ihnen war Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren und von Joses, und Salome. Schon als Jesus in Galiläa war, waren sie ihm gefolgt und hatten ihn unterstützt.
(Markusevangelium Kapitel 15)

Donnerstag 9. April
Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
(Mahatma Gandhi)

Mittwoch 8. April
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
(Wilhelm Busch, Dichter)

Dienstag 7. April
Lieber Gott,
einige von uns sind erschöpft vom ständigen Strom schlechter Nachrichten.
Einige von uns sind erschöpft von der Anstrengung, nicht auszuflippen.
Einige von uns sind erschöpft, weil sie nicht wissen, wie sie die Miete bezahlen sollen.
Einige von uns sind erschöpft von der Anstrengung, Kinder, die zu Hause festsitzen, zu unterhalten, zu erziehen, zu ernähren und zu lieben.
Einige von uns sind erschöpft von den 13-Stunden-Schichten in einem Krankenhaus, das wir nicht mehr wiederkennen. Während wir einen Job haben, von dem wir befürchten, dass er uns töten könnte.
Einige von uns gerieten in diese Pandemie mit bereits bestehenden körperlichen und geistigen Erkrankungen, die schon vorher anstrengend waren.
Einige von uns sind von der Einsamkeit erschöpft.
Einige von uns sind erschöpft, weil wir so lange auf einen Neuanfang von Nachfolge warten.
Und einige von uns sind erschöpft von der Anstrengung, dies alles für andere erträglich zu machen.
Das Leben ist gerade so angespannt und zart.
Ich weiß, dass keinem von uns ein anderer Tag versprochen wird, Gott.
Aber ich bitte um die Kraft nur für den einen, in dem wir uns befinden.
Gib uns heute unsere tägliche Kraft.
Kraft für heute, und wenn du sie überhast, strahlende Hoffnung für morgen.
AMEN.
PS.: HOSANNA in der Höhe!
(Gebet zu Palmsonntag von Nadia Bolz-Weber, übersetzt aus dem Englischen von Kerstin Söderblom)

Montag 6. April
In allen unseren Schwierigkeiten kommt Gott uns mit Trost und Ermutigung zur Hilfe.
Deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden.
(2. Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 1)

Sonntag 5. April
Am nächsten Tag hörte die große Menge, die sich zum Fest in der Stadt aufhielt: Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Da nahmen sie Palmzweige und liefen ihm entgegen. Sie riefen: "Hosanna! Stimmt ein in unser Loblied auf den, der im Namen des Herrn kommt! Er ist der König Israels!"
(Johannesevangelium, Kapitel 12)

Samstag 4. April
LEBEN heißt rückwärts NEBEL - Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken?

Freitag 3. April
Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden
und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.
(Hildegard von Bingen)

Donnerstag 2. April
Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir,
bei dir ist das Licht,
du vergisst mich nicht,
bei dir ist die Hilfe,
bei dir ist die Geduld,
ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.
(Taizé Adaption eines Gebets von Dietrich Bonhoeffer)

Mittwoch 1. April
Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite: Herr, erbarme dich.
(Hohes und Tiefes Nr. 163)

Dienstag 31. März
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
(2. Brief an Tinotheus, Kapitel 1)

Montag 30. März
Every hand that we don't shake must become a phone call that we place.
Every embrace that we avoid must become a verbal expression of warmth and concern.
Every inch and every foot that we physically place between ourselves and another,
must become a thought as to how we might be of help to that other, should the need arise.
(Rabbi Josef Kanefsky aus Los Angeles)

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