Ökumenische Friedensdekade in Gießen

ESGFriedensdekade 2018

Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) lädt gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde und Amnesty International Gießen ab Sonntag, 11. November, zehn Tage lang an verschiedenen Orten in Gießen zu Friedensgebeten ein.

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Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) lädt gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde und Amnesty International Gießen ab Sonntag, 11. November, zehn Tage lang an verschiedenen Orten in Gießen zu Friedensgebeten ein. Unterstützt wird die „Ökumenische Friedensdekade“ von Kirchengemeinden und Einrichtungen in Gießen.

Für Studierendenpfarrerin Jutta Becher sind das Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, aber auch aktuelle Themen Anlass für die Aktion gewesen. „Angesichts der nach wie vor hohen Rüstungsexporte, der Erhöhung des Militärhaushalts, der Modernisierung von Atomwaffen, der Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr und der Möglichkeit der automatisierten Kriegsführung scheinen friedenspolitische Lösungen aus dem Blick zu geraten“, so Becher.  

Die Studierenden  und sie möchten die soziale Verteidigung,  zivile Forschung und die Ächtung von Atomwaffen ins öffentliche Bewusstsein rücken. „Mit Gebet, biblischen Texten und Gesang wollen alle Mitwirkenden ihre Sehnsucht und Hoffnung auf Frieden in der Welt zum Ausdruck bringen.“

Während der Friedensdekade werden Unterschriften gegen die Rekrutierung von unter 18-Jährigen für die Bundeswehr gesammelt. „Wir sind aber auch gegen den Einsatz von Kindersoldaten weltweit und wollen darüber in den kommenden Tagen informieren“, sagt die Pfarrerin. Während der Friedensgebete und der Veranstaltungen gespendetes Geld ist bestimmt für das Projekt „rebound – ein Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten“.

Die Friedensdekade wird am Sonntag, 18 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Pankratiuskapelle, Georg-Schlosser-Str., eröffnet.

Am Montag findet um 15 Uhr ein Friedensangebot im Kaufhaus der Jugendwerkstatt, Alter Krofdorfer Weg 4, statt.

Am Dienstag, 13. 11., 19 Uhr, schließt sich an ein Friedensgebet ein Informationsabend zum Thema Kindersoldaten an in der ESG, Henselstr. 7.

Am Mittwoch 14. 11., 19 Uhr lädt die Katholische Klinikseelsorge in die Kirche St. Thomas Morus, Grünberger Str. 80, ein.

In der Katholischen Hochschulgemeinde, Wilhelmstraße 28, wird am Donnerstag, 15.11., 19.30 Uhr, nach einem Friedensgebet über Zivilen Friedensdienst informiert und am Freitag, 16.11., 19 Uhr gibt es ein Friedensgebet mit Jugendlichen in der Ev. Andreasgemeinde, Eichendorffring  127A.

Am Samstag, 17.11., 17.30 Uhr, wird zum erm. Preis von 7,50 € der Film „War Dogs“ im Kinocenter , Bahnhofstr. 34, präsentiert.

Zu einem „Friedensgebet der Religionen“ wird am Sonntag, 18.11., 18.30 Uhr, und einem anschl. „Ratschlag über die Zukunft der Stadt“ zur Frage „Wie hast du’s mit der Religion“ ins Stadttheater, Berlienr Platz, eingeladen.

Am Montag, 19.11., folgt um 18 Uhr, eine Friedensgebet in der Kapelle des Uniklinikums, Klinikstr. 33, Neubau. 

Zu einem Friedensgebet mit anschl. Vortrag über sogenannte militärische Friedensmissionen lädt die ESG am Dienstag, 20.11., 19 Uhr, in ihre Räume, Henselstr. 7, ein.

Die Friedensdekade endet mit einem Ökumenischen Gottesdienst zum Buß-und Bettag am Mittwoch, 21.11., 19 Uhr, unter dem Motto „Heute einen Krieg beenden“, in der Johanneskirche, Goethestr. 14.

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